Wie sehen Hausanschlüsse aus?

Der Hausanschluss:

Der Hausanschluss stellt die Verbindung Ihrer Kundenanlage zum örtlichen Erdgasnetz dar. Er beginnt an der Abzweigstelle des Niederspannungsnetzes und endet mit der Hauptabsperreinrichtung (HAE) im Haus.

Hausanschlussraum:

Um alle Anschlusseinrichtungen eines Gebäudes übersichtlich und ordnungsgemäß installieren und warten zu können, hat sich die Einrichtung eines Hausanschlussraumes als zweckmäßig erwiesen. Neben dem Hausanschlusskasten für Strom können im Hausanschlussraum auch der
• Gasanschluss
• Wasseranschluss
• Fernwärmeanschluss
• Fernmeldeanschluss untergebracht werden.
Zur Gasversorgung gehören in der Regel die Hauptabsperreinrichtung, der Druckregler, der Gasströmungswächter und der Gaszähler.

Hauseinführungen:

Hauseinführungen oder auch Mauerdurchführungen sind Bauteile, die es ermöglichen, unterschiedliche Rohre für Gas, Trinkwasser oder Fernwärme sowie Kabel für elektrischen Strom oder Telefon, TV usw. sicher ins Gebäude einzuführen. Hauseinführungen sind Bestandteil des Hausanschlusses.

Hauseinführungen werden unterschieden in Einzeleinführungen und Mehrsparteneinführungen.

Einzeleinführungen dienen in der Regel der Einführung jeweils einer Sparte, zum Beispiel Gas, Wasser oder Strom.

Mehrsparteneinführungen bündeln mehrere oder alle benötigten Rohre und Kabel für Strom, Telekommunikation, Frischwasser sowie Gas oder Fernwärme und führen diese gemeinsam in das Gebäude ein.

Einzelhauseinführung im Keller

Einzelhauseinführung in der Bodenplatte

Mehrspartenhauseinführung

Erdgaszähler:

Der Gasverbrauch bei Haushaltskunden wird üblicherweise mit einem Balgengaszähler gemessen, in seltenen Fällen auch mit Drehkolbenzählern. Der Balgengaszähler erfasst die verbrauchte Gasmenge in Kubikmeter (m³) und die Abrechnung des Erdgases erfolgt in Kilowattstunden (kWh), das heißt es erfolgt eine Umrechnung. Weitere Informationen erhalten sie hier.

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